Dienstag, 15. Dezember 2015

Rezension: Die Auswahl Trilogie

Titel: Matched / Crossed/ Reached

Autor: Ally Condie

Verlag: Fischer Taschenbuch

Genre: Dystopie

Orginlsprache: Englisch

Seitenzahl: 453/ 464/ 608





Veröffentlichung:
 Die Auswahl: 19. Dezember. 2012
 Die Flucht: 23. Januar. 2014
 Die Ankunft: 27. November. 2014


Worum es geht:
Für die 17-Jährige Cassia ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: Der Tag, an dem sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird, ausgewählt von einem System. Der perfekte Partner für sie.
Es könnte jeder Junge im ganzen Land sein, doch zur Überraschung aller wird ihr bester Freund Xander als ihr Partner bekannt gegeben.
Auf dem feierlich übergebenen Mikrochip befinden sich alle wichtigen Informationen über den ausgewählten Partner, in Cassias Fall über Xander.
Doch las sie sich diesen später ansehen will, passiert das Unglaubliche: Es erscheint nicht nur Xanders Gesicht, sondern auch das eines anderen Jungen. Es ist das von Ky, einem Jungen aus der Nachbarschaft.
Cassia ist schokiert und verängstigt.
Das System macht keine Fehler, niemals! Und doch hat sie eindeutig Ky's Gesicht auf dem Mikrochip gesehen.
Von offizieler Seite wird ihr versichert, dass es sich um ein einmaliges Versehen handelt und nur Xander ihr auserwählter Partner ist. Doch Ky geht Cassia nicht mehr aus dem Kopf.
Sich versucht alles, um ihn näher kennen zu lernen.
Und auf einmal steht sie vor der Wahl: Xander, den das System für sie ausgewählt hat, oder Ky, der niemals auf ihrem Mikrochip hätte erscheinen sollen.

Was ich über ... denke:

... die Geschichte ... :
Utopie oder Dystopie? Durch Cassia's Augen erleben wir eine Welt, die absolut perfekt und erstrebenswert erscheint.
Doch nach und nach realisiert Cassia, dass ihre Gesellschaft alles andere als perfekt ist und tut alles, um ihre Welt zum Positiven zu verändern.
Die Story ähnelt vielen anderen Dystopien: Die Welt erscheint zunächst perfekt, Protagonistien realisiert, dass sie alles andere als perfekt ist und beginnt sich dagegen aufzulehnen.
Trotzdem war die Trilogie jedoch sehr unterhaltsam und es hat viel Spaß gemacht sie zu lesen.

... die Personen ... :
 Cassia ist voll und ganz zufrieden mit ihrem Leben. Und als Xander auch noch als ihr Partner ausgewählt wird, scheint alles perfekt zu sein.
Doch als Ky's Bild erscheint, beginnt sie an ihrem bisherigen Leben und der Gesellschaft in der sie lebt zu zweifeln.
Cassia war mir anfangs nicht so sympatisch, doch ihre Entwicklung hat mich fasziniert und sie mir als Charakter schnell näher gebracht. Sie entwickelt sie von einem naiven, jungen Mädchen und perfekten Bürgerin zu einer starken jungen Frau, die eigene Entscheidungen trifft und alles daran setzt die Gesellschaft zum Besseren zu verändern.
 Xander ist schon seit Kindertagen Cassia's bester Freund. Und außerdem ihr zugewiesener Partner.
Er ist mehr, als es von außen hin den Anschein hat und grade das macht ihn zu einem spannenden Charakter.
 Ky, der geheimnisvolle Junge aus der Nachbarschaft, über den kaum jemand etwas weiß. Vor allem nicht was sein größtes Geheimnis ist.
Im Laufe der Story erfährt man immer mehr über ihn und warum er so ist, wie er nunmal ist.
Er kann sehr abweisend sein, öffnet sich Cassia gegenüber jedoch sehr schnell.
Er gehört eindeutig zu einem meiner Lieblingscharakteren dieser Trilogie, da er sich als Kämpfer erweist und, genau wie Cassia, versucht die WElt zum positiven zu verändern.

Was mir am meisten gefällt:
Die Entwicklung, die alle drei Hauptckaraktere durchmachen, als sie nach und nach Dinge realisieren und erleben.

Was mir nicht gefällt:
Der vom Verlag gewählte Untertitel verrät leider schon, wie die Trilogie endet.
Außerdem fand ich hin und wieder den Perspektivenwechsel sehr verwirrend.

Bewertung:

   Teil 1:
                         Vobei ich bei diesem Teil jedoch eher zu einer 4,75,
                         statt zu einer 4,5 von 5 möglichen Sternen tendiere.


  Teil 2: 
                                        4,5 von 5 möglichen Sternen.

   
  Teil 3:
                                         4,5 von 5 möglichen Sternen.


Auch wenn diese Trilogie nicht so gut war wie andere Dystopien, fand ich sie dennoch sehr lesenswert.

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