Sonntag, 8. Mai 2016

Rezension: Die Magie der Namen

Vielen Dank an den Piper Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Autor: Nicole Gozdek

Verlag: IVI (Piper)

Preis: 16,99 Euro

Genre: YA, Fantasy

Orginalsprache: Deutsch

Veröffentlichung: 1. März. 2016

Seitenzahl: 368







Worum es geht:
Die 16- Jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held, ein bedeutender Name zu werden. Denn die 19 hat ihm in seinem Leben noch kein Glück gebracht.
Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf.
Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird?
Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben.
Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt.
Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet.
Namenlose und dunkle Verfoger trachten der Gruppe nach dem Leben.
Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit.

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Ich finde die Idee hinter diesem Buch unglaublich interessant und wirklich einzigartig.
Nummer 19 lebt in einer Welt, in der die Kinder von klein auf in der Schule leben und dort Nummern erhalten, mit denen sie angesprochen werden. Keiner hat einen Namen, nicht einmal einen Spitznamen und niemand darf jemals einen erhalten.
Erst an ihrem Namensgebungstag erhalten die 16-Jährigen Kinder - die von da in der Gesellschaft als Erwachsene gelten, ihren Namen, der darüber bestimmt, welchen Beruf sie ausüben und über welchen Besitz sie verfügen.
Ein Name kann erst dann erneut vergeben werden, wenn der vorherige Träger gestorben ist.
Allein das hat mich schon total überzeugt. Doch hinzu kommt noch, dass in jedem Namen die Magie innewohnt, die es ermöglicht, den bis dahin als Nummer bekannten Jugendlichen in den Menschen, was Körper, Können und Wissen anbelangt, zu verwandeln, der hinter diesem Namen steckt. So wird, zum Beispiel, aus einem schlacksigen Jugenlichen der den Namen Polliander erhält ein starker und loyaler Krieger und aus einem jungen Mädchen eine wunderschöne und strahlende Sängerin.
Alles in allem hat mich schon der Klappentext total von dem Konzept überzeugt und nachdem ich nun das Buch gelesen habe, bin ich begeistert davon, wie die Autorin die Idee umgesetzt hat.

.... die Personen ...:
Nummer 19, oder Tirasan Passario, ist ein kleiner, schlacksiger Junge, der in gar nichts wirklich gut zu sien scheint. Auch als er seinen Namen erhält, ändert sich zunächst nicht viel daran. Erst im Laufe der Geschichte erfährt Tir, wer er wirklich ist und was den einzigen vorherigen Namensträger ausgemacht hat und was er getan hat.
Mir hat die Entwicklung von Tir unglaublich gut gefallen, auch wenn er immer wieder stolpert, hinfällt und in seinem Bestreben jemand großes zu werden zurück geworfen wird, so steht er doch jedes Mal wieder auf und versucht noch härter rauszufinden wer er ist und wie er sein Erbe antreten kann.
Mir gefällt es, dass Tir eher zurückhalten ist, stets die Wahrheit sagt und nicht versucht sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
Alles in allem ist mir Tir als Charakter unglaublich sypmatisch und ich habe wirklich mit ihm mitgefierber und wollte unbedingt wissen, wie es mit ihm weitergeht.
Auch Rustan, Nelia, Allira und Baro, seine Reisegefährten und Freunde, haben jeder auf ihre Art ihren Eindruck hinterlassen.
Auch wenn der bei Allira und Baro zunächst wenig positiv war, so hat er sich doch, genau wie die beiden Charaktere, zusehends zum Positiven verändert.
Rustan und Nelia hingegen waren mir von Anfang an wirklch sympatisch. Beide sind sehr loyal und versuchen ihr Bestes um den anderen zu helfen

Was mir am meisten gefällt: 
Eigentlich alles :)
Vor allem die Einzigartigkeit dieser Idee hat mich, schon bevor ich es gelesen habe, total überzeugt. Und nach dem Lesen dann natürlich sogar noch mehr.
Auch die Charakter sind mir in diesem Buch positiv aufgefallen. Grade Tir, aber auch seine vier Freunde, haben einen wirklich großen Eindruck bei mir hinterlassen und ich persönlich fühle mich Tir sehr verbunden.

Was mir nicht gefällt:
Auch wenn die Geschichte zu Ende erzählt ist, so würde ich gerne noch viel mehr über Tir und seine Freunde und die Welt in der sie leben lesen, leider ist dieses Buch jedoch ein Einzelband.

Bewertung:

                                                             Natürlich 5 von 5 Sternen

Für dieses Buch gibt es von mir eine riesen große Leseempfehlung! Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich so sehr mitgerissen und überrascht hat und wo ich am liebsten jeden den ich kenne dazu zwingen möchte es zu lesen, damit ich darüber endlich mit jemandem reden kann.

Hier findet ihr das Buch auf der Homepage vom Piperverlag: Piper Verlag
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