Sonntag, 19. Juni 2016

Rezension: Black Rabbit Hall

Vielen Dank an die Randomhouse Verlagsgruppe, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Orginaltitel: Black Rabbit Hall

Autor: Eve Chase

Verlag: Blanvalet

Preis: 19,99 Euro

Genre: Historical Fiction

Orginalsprache: Englisch

Veröffentlichung: 29. Februar. 2016

Seitenzahl: 416




Worum es geht:
Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert ...
Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte...:
Ich fand die Geschichte zum Teil sehr interessant, andere Stellen wiederum eher langweilig und meiner Meinung nach gab es auch einige Lücken, die zwar angedeutet, aber nicht wirklich erzählt wurden, was ich persönlich sehr schade finde.
Wirklich gut dagegen fand ich, dass die Geschichte aus zwei Sichten in verschiedenen Zeiten geschrieben wurde und sich so ein viel weitläufigeres Bild ergeben hat.

... die Personen...:

Auch mit den Personen habe ich mich eher schwer getan.
Amber mochte ich eigentlich ganz gerne, da sie trotz allem was passiert ist für ihre Geschwister stark bleibt. Auf der anderen Seite tut sie mir aber irgendwie auch Leid, da sie unglaublich schnell erwachsen werden muss. Und dann muss sie sich auch noch mit dieser Stiefmutter und ihren Grausamkeiten rumschlagen.
Lorna war für mich als Charakter nicht ganz so interessant. Sie zweifelt relativ oft, grade auch an ihrer Beziehung zu Jon, was für mich manchmal einfach anstrengend zu lesen war. 
Andererseits tut sie mir auch irgendwie leid, dass sie über 30 Jahre ihres Lebens nicht wusste wo genau sie herkommt und wer ihre wahren Eltern sind.
Toby war für mich als Charakter unglaublich schwer zu greifen und ich hab ehrlich gesagt von seinem Verhalten rein gar nichts verstanden - Schwur hin oder her.
Die anderen Charaktere waren für mich eher durchschnittlich und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich keinem auf irgendeine Art und Weise verbunden geühlt habe.

Was mir am meisten gefällt:

Eindeutig die verschiedenen Sichten, durch die man ein ganz anderes Bild bekommen hat.
Außerdem fand ich den Schreibstil nicht schlecht.
Auch die Geschichte fand ich zu einen großen Teil wirklich gut, auch wenn sie ihre Schwächen hatte.

Was mir nicht gefällt:

Einige Stellen der Geschichte waren mir etwas zu langweilig, andere wiederrum hätte ich gerne gelesen, haben aber gefehlt.
Außerdem find ich es schade, dass ich mich mit keinem der Personen wirklich verbunden gefühlt habe, wodurch es mri nicht mal so wichtig war zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht.
Und das letzte Kapitel fand ich irgendwie ein bisschen unnötig und hat für mich nichts zur Geschichte beigetragen.

Bewertung:


                                               3,5 von 5 Sternen

Das Buch war jetzt nicht unglaublich schlecht, aber auch nicht überragend gut. So für zwischendrin kann man es sicher zur Hand nehmen und hat seinen Spaß es zu lesen.

Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:
Hier findet ihr es auf der Verlagsseite: Black Rabbit Hall
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