Mittwoch, 21. September 2016

Meine Eindrücke: Hörbücher

Das Thema Hörbücher wird in letzter Zeit irgendwie immer beliebter. Ist ja eigentlich auch ganz praktisch, sein Buch überall mit hin nehmen zu können und selbst dann zu hören, wenn man eigentlich kein Buch lesen könnte.
Anfangs war ich der festen Überzeugung, dass Hörbücher rein überhaupt nichts für mich sind.
Dann kamm Amazon mit seinem tollen Angebot für drei Probemonate und damit drei Hörbücher, die man sich kostenlos hören konnte und auf einmal war ich mir nicht mehr ganz sicher, ob Hörbücher vielleicht nicht doch etwas für mich sind.
Inzwischen habe ich einige Hörbücher gehört bzw. angefangen.
Unter anderem: Infernale, Selection, Throne of Glass, Lady Midnight...
Komplett gehört habe ich genau eines. Was vielleicht daran lag, dass Infernale als Hörbuch nicht allzu lang war und ich es dadurch recht schnell bei einer meiner "Ich-räum-jetzt-mein-ganzes-Zimmer-auf-und-um" durch gehört hatte.
Die anderen habe ich alle an irgendeinem Punkt abgebrochen.
Früher oder später sind mir die meisten Sprecher einfach total auf die Nerven gegangen. Und wenn es nicht die Sprecher waren, dann hat es mir einfach zu lange gedauert, weil ich, wenn ich das Buch selber lesen würde, wesentlich schneller wäre.
Nehmen wir z.B. mal Lady Midnight als Beispielt. Das Hörbuch dauert knapp 23 Stunden - ziemlich lange also. Die deutsche Ausgabe des Buches hat etwas über 800 Seiten - bei meinem normalen Lesetempo, was etwa 100 Seiten pro Stunde entspricht, hätte ich das Buch als in 8,5 vielleicht 9 Stunden durchgelesen. Damit wäre ich beim Lesen um einige schneller.
Ich hab das Hörbuch nach etwas über 4 Stunden abgebrochen, da hatte ich grade mal so um die 100 Seiten gehört und war genervt. Vom Sprecher, von dem langsamen Tempo und davon, dass ich, wenn ich selbst lesen würde, schon wesentlich weiter gewesen wäre.
Ähnlich ging es mir mit den meisten anderen Hörbüchern auch.
Damit habe ich für mich eines festgestellt: Sosehr Hörbücher auch gehypt werden, für mich sind sie nichts. Ich werde auf jeden Fall lieber bei meinen "normalen" Büchern bleiben.
Aber ich muss auch sagen, dass ich die Idee für Hörbücher an sich gar nicht mal so schlecht finde, wenn man einen recht eintönigen Bürojob hat, auf den man sich nicht so mega konzentrieren muss, dann sind sie sicher perfekt, aber für mich sind sie einfach nichts.

Kommentare:

  1. Hörbücher hör ich ab und wann ganz gerne. Die große Herausforderung: keine Post-its oder ähnliches ;) Da ich vor kurzem ein ReziExemplar erhalten hatte, habe ich somit vor kurzem meine erste Rezi überhaupt zu einem Hörbuch geschrieben ... und ja, hier zählt nicht nur die Geschichte, sondern auch die Stimme ~ eine somit nicht allzuleichte Angelegenheit das Ganze

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    1. Das Problem mit den Post-Its kenne ich xD
      Infernale war bei mir auch ein Reziexemplar. Dadurch, dass ich meine Rezension sehr ähnlich aufgebaut habe, wie ich sie sonst auch für "normale" Bücher mache und eigentlich nur einen Punkt - also den Sprecher und ich nenn es jetzt einfach mal "Sprechstil" - hinzugefügt habe, ging das mit der Rezension ganz gut.

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