Freitag, 25. November 2016

Rezension: Wild Cards - Das Spiel der Spiele

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Orginaltitel: Inside Straight

Autor: George R.R. Martin

Verlag: Penhaligon

Preis: 15,00 Euro

Genre: Science Fiction

Orginalsprache: Englisch

Veröffentlichung: 25. August. 2014

Seitenzahl: 545






Worum es geht:
Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.
[Quelle: Verlag] 

Meine Meinung:

Superhelden die gegeneinander in einer Castingshow antreten um rauszufinden, wer der Beste ist, klingt doch super interessant.
Leider muss ich sagen, dass mich die Story nicht so wirklich fesseln konnte und ich die zweite Hälfte des Buches mehr überflogen als richtig gelesen habe.
Ich hatte das Gefühl in eine Welt eingeschmissen zu werden, die ich nicht verstehe und die sich mir auch im Laufe des Buches nicht wirklich erschlossen hat.
Das könnte eventuell daran liegen, dass es sich in der englischen Originalreihe bereits um Band 18 handelt, während er im Deutschen als erster Band erschienen ist.
Daher habe ich das Gefühl, dass einige Sachen, die eigentlich wichtig sind um das Universum wirklich verstehen zu können, außen vor geblieben sind und die mir persönlich jetzt fehlen.
Auch die Charaktere waren nicht meins. Man hat zu viele Namen in viel zu kurzer Zeit um die Ohren gehauen bekommen und dann hatte ein und dieselbe Personen gleich zwei verschiedene und so hatte ich im Endeffekt gefühlte 20.000 Namen und die wenigsten konnte ich 100%-ig irgendjemandem zuordnen.
Und ich muss ehrlich sagen, dass ich es manchmal etwas irritierend fand, dass nicht ein Autor, sondern gleich 9 verschiedene Autoren dieses Buch geschrieben haben, die einfach alle ziemlich verschiedene Schreibstile haben, was an sich vielleicht gut sein mag, aber mich doch etwas verwirrt hat, da sie zwar verschiedene Handlungsstränge, aber doch im Endeffekt eine Story geschrieben haben.
Dennoch hat mir die erste Hälfte der Story ganz gut gefallen und auch das Ende, wo sich die verschiedenen Handlungsstränge treffen, ist nicht schlecht gemacht.
Allerdings habe ich mich dagegen entschieden diese Reihe weiterzulesen, da mich dieses Buch einfach nicht wirklich begeistern konnte.

Bewertung:
                                              3 von 5 Sternen

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Grade da George R. R. Martin hier als Autor auftritt und ich ein großer Fan seines Schreibstils bin, wurde ich etwas enttäuscht.
Die zweite Hälfte hat meiner Meinung nach stark nachgelassen und ich habe sie eher überflogen als gelesen.

Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:
Hier findet ihr das Buch auf der Verlagsseite: Wild Cards - Das Spiel der Spiele
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