Samstag, 1. Oktober 2016

Rezension: In einer anderen Welt

Vielen Dank an die Random House Verlagsgruppe, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Orginaltitel: Among Others

Autor: Jo Walton

Verlag: Blanvalet

Preis: 9,99 Euro

Genre: YA, Fantasy

Orginalsprache: Englisch

Veröffentlichung: 15. August. 2016

Seitenzahl: 416





Worum es geht:

Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne …
[Quelle: Verlag]

Meine Meinung:
Das Buch lässt sich mit einem Wort beschreiben: Langweilig.
Es ist gefühlt einfach nichts wirklich interessantes passiert und hat mich oft eher an eine Contemporary und nicht an eine Fantasy Story erinnert.
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich wirklich um einiges mehr erwartet.
Richtig spannend wurde es eigentlich nur einmal am Ende, die restliche Zeit ist nichts wirklich spannendes und interessantes passiert.
Außerdem sind einfach unglaublich viele Fragen unbeantwortet geblieben und, das war meiner Meinung nach noch viel schlimmer, beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass ich etwas nicht wisse, was ich wissen müsste. Es war so, als würde ich den zweiten oder dritten Teil einer Reihe lesen, ohne die vorherigen Teile gelesen zu haben.
Die Charaktere konnten mich auch überhaupt nicht überzeugen. Sie sind alle unglaublich flach geblieben und bei den meisten erinnere ich mich nicht einmal mehr an eine hervorstechende Eigenschaft, die sie besonders gemacht hätte, und zum Teil sogar nicht einmal mehr an den Namen.
Auch die Protagonistin Morwenna hat mir null zugesagt. Sie war mir irgendwie zu langweilig und es ist mir ganz schön auf die Nerven gegangen, dass ich immer wieder das Gefühl hatte, dass sie sich nur noch über den Tod ihrer Schwester und ihre Behinderung definiert.

Bewertung:

                                                                2 von 5 Sternen

Das Buch konnte mich einfach überhaupt nicht überzeugen, nicht mit der Story und auch nicht mit den Charakteren.
 

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