Donnerstag, 16. Februar 2017

Rezension: Gefangen zwischen den Welten

Vielen Dank an den Ravensburger Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Autor: Sara Oliver

Verlag: Ravensburger


Preis: 16,99 Euro


Genre: Fantasy


Orginalsprache: Deutsch

Veröffentlichung: 28. August. 2016


Seitenzahl: 416









Worum es geht:
Ve und Nicky gleichen sich bis aufs Haar. Doch Ve und Nicky sind keine Zwillingsschwestern. Zwischen ihnen liegen sprichwörtlich Welten! Eine mysteriöse Apparatur hat Ve in ein Paralleluniversum katapultiert - mitten hinein in das Leben ihrer Doppelgängerin. Um in ihre eigene Welt zurückkehren zu können, muss Ve sich mit Nicky verbünden, mutiger sein, als sie es jemals zu träumen wagte, und eine große Liebe opfern ...
[Quelle: Verlag]

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Die Idee hat mir vom ersten Moment an richtig gut gefallen. Die Möglichkeit, dass es Parallelwelten gibt, die sich nur aufgrund einer getroffenen Entscheidung extrem unterschiedlich entwickeln fand ich wirklich interessant. Ich hatte fast gehofft, dass ich in dem Buch noch mehr darüber erfahren würde.
Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an fesseln können und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

... die Personen...:
Ich fand sowohl Ve als auch Nicky total faszinierend.
Einfach deshalb, weil es wirklich interessant war zu sehen, dass eine einzige Entscheidung die Entwicklung einer Person so massiv verändern kann. 
Ve ist ganz anders als Nicky, fast als wären sie Gegenteile, obwohl sie eigentlich ein und dieselbe Person sind.
Ve ist bei ihrer Mutter aufgewachsen, hat nicht viel mit ihrem Vater zu tun, ist gefühlt auf der ganzen Welt zuhause, ziemlich unabhängig und ein kleiner Sturkopf.
Sie weiß genau was sie will, ist selbstbewusst und hat mit Schule und lernen nicht viel am Hut. 
Nicky hingegen ist mit ihren beiden Elternteilen großgeworden, hängt sehr an ihrem Vater, von dem sie die Liebe zu den Naturwissenschaften hat und kommt mit ihrer Mutter so gut wie gar nicht klar. Sie ist ein kleiner Streber, lernt gerne, ist eher etwas schüchtern und ein bisschen ein Mauerblümchen.
Die beiden könnten fast unterschiedlicher nicht sein. Und alles nur, weil eine Entscheidung ihre Leben so unterschiedlich verlaufen lassen hat.
Diese Unterschiedlichkeit merkt man nicht nur bei Ve und Nicky, sondern auch bei z.B. Marcella, Finn und Ve und Nickys Mutter.
Das war das, was mich an allen Charakteren total fasziniert hat.

Was mir am besten gefallen hat:
Die Story, die Parallelwelten und vor allem wie unterschiedlich ein und die selbe Person in den beiden Welten sein kann.

Was mir nicht gefallen hat:
Irgendwas hat mir gefehlt, auch wenn ich nicht ganz genau benennen kann, was es ist. Es war einfach nicht ganz perfekt.

Bewertung:

                                                                  4, 5 von 5 Sternen

Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen - vor allem wegen den sehr unterschiedlichen Parallelwelten - und kann es nur jedem, der sich für so etwas interessiert, empfehlen.
Ich freue mich schon riesig darauf, dass der zweite Band der Reihe in wenigen Tagen erscheint und hoffe, dass ich ihn bald lesen kann.

Hier findet ihr das Buch auf der Verlagsseite: Gefangen zwischen den Welten
Und hier auf Amazon: Amazon

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